Zertifikat angekommen: Die DGNB Zertifizierung in Gold unseres Firmengebäudes RESI ist erfolgreich abgeschlossen. 

Dabei ging es bei der Planung der RESI nicht um eine Urkunde als Ziel, sondern darum, auf den gesamten Lebenszyklus gesehen, so wenig Energie, Ressourcen und CO2 wie möglich zu verbrauchen und zu emittieren.

Sebastian Hölzlein, Bauherr und Geschäftsführer unserer Alpha IC GmbH, bringt es auf den Punkt​: „Mein Ansatz für das Gebäude war: so lowtech, wie möglich.“

Mit der Erfahrung aus vielen Beratungsprojekten war klar, wer wirtschaftlich effizient und zukunftsfähig bauen und betreiben will, muss seine Nachhaltigkeitsziele frühzeitig definieren. In diesem Sinne starteten die Planungen in Phase 0 mit zwei Prämissen: „Efficiency first“ und „mit weniger mehr". Es ging also immer um den 🎯​höchstmöglichen Impact. Da mussten wir durchaus darum ringen, dass die Indach-PV-Anlage im Rahmen des Energiekonzepts eben genau diesen Impact mehr liefert als die alternative Dachbegrünung.

Nach 18 Monaten Planung, 13 Monaten Bauzeit und 15 Monaten Arbeiten in der RESI ist nun von Seiten der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen offiziell bestätigt, dass die RESI mit einem Gesamterfüllungsgrad von 81,5% ein nachhaltiges Büro- und Verwaltungsgebäude ist.

Einige Highlights aus dem Zertifizierungsprozess möchten wir hervorheben:

  • 100 von 100 Punkten bei der Ökobilanz (LCA)
  • 100 von 100 Punkten bei der LCC, also den Kosten für Bau und Betrieb
  • 100 von 100 Punkten für die Kriterien "Flexibilität und Umnutzung"
  • 100 von 100 Punkten für den Bereich Informationssysteme und Nutzerinformation
  • 100 von 100 Punkten für eine FM-gerechte Planung (bei den wenigsten Bauprojekten wird z. B eine Betriebskostenprognose durchgeführt, obwohl es so viel Sinn macht)

Ein großes Dankeschön​ an das Team der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) und ein großes Dankeschön​ an die Expert:innen der Alpha IC, die auch bei unserem eigenen Firmengebäude die Zertifizierung begleitet haben: Auditorin Daniela Merkenich, Martin Jaromin, Nadine Flüß, Magdalena Gold, Jette Hickethier und Matthias Falkenhain.